Activity Streams sind die neue Inbox
Gartner’s Analyse des Social Software Markts 2011 enthält eine bemerkenswerte Aussage:
Activity Streams werden zentraler Knotenpunkt für Information Management, quasi die Inbox 2.0.
In den meisten Firmen ist diese Rolle noch der e-Mail Inbox vorbehalten. 
Aber je stärker vernetzt die Mitarbeiter arbeiten, umso mehr nehmen Zahl und Frequenz der Nachrichten zu.
Führungskräfte sind durch die cc-Unkultur doppelt und dreifach belastet. Überquellende Mailboxen, dutzende parallel zu bearbeitende Dialoge, unzählige Links auf andere Dokumente – die Menschen sind überfordert.
Für die real-time Informationsgesellschaft ist die E-Mail Inbox ein unzureichendes Werkzeug. Mit always-on Blackberrys haben wir uns noch eine Zeitlang über die Runden gerettet, bis die Work-/Life-Balance kippte.
Es gibt bessere Wege – Activity Streams sind eine Art digitale Fährte, die wir und unsere Social Peers durch das Meer der Informationen ziehen. Scrollen, schnell-lesen, das Relevante herausfiltern – so geht’s.
Wenn es die Arbeit erfordert springen wir zurück, zu den Antworten auf unsere Fragen oder zu den Fragen, die noch ihrer Beantwortung harren.
Dies funktioniert analog zu den Prinzipien, wie auch unser Gedächtnis arbeitet. Vernetzt arbeitende Teams entwickeln so jene Meta-Intelligenz, die eine High Performance Organisation 2.0 auszeichnet.
